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Ausbildung: Wie wird man eigentlich Brandsicherheitswache?

Bei Open-Air-Konzerten in der ersten Reihe stehen, Sport-Veranstaltungen in großen Arenen begleiten und auf Gala-Events für die Sicherheit weltberühmter Besucher sorgen: Der Arbeitsalltag unserer Brandsicherheitswachen ist alles andere als langweilig. Doch wie wird man eigentlich Brandsicherheitswache bei GPDS? Googelt man nach „Brandsicherheitswache Ausbildung“, fällt die Ausbeute überschaubar aus – wir haben deshalb einen eigenen Überblick für Sie zusammengestellt.

Die Aufgaben einer Brandsicherheitswache

Brandsicherheitswachen werden überall dort eingesetzt, wo eine erhöhte Brandgefahr besteht. Dazu zählen nicht nur Großveranstaltungen, sondern auch Feuerwerke und Baustellen. Einerseits sind Brandsicherheitswachen hier für den vorbeugenden Brandschutz zuständig: Sie prüfen, ob die gesetzlichen Vorschriften am Einsatzort eingehalten werden. Darüber hinaus müssen sie jedoch bei Bedarf auch dazu in der Lage sein, einen in der Entstehung begriffenen Brand zu erkennen, unverzüglich Gegenmaßnahmen einzuleiten und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu koordinieren.

Feuerwehr-Ausbildung ist Voraussetzung

Brandsicherheitswachen tragen damit eine extrem hohe Verantwortung. Trotzdem gibt es für ihre Tätigkeit keine eigenständige Ausbildung. Vielmehr ist die Vorbereitung auf den Brandsicherheitswachdienst fester Bestandteil jeder Feuerwehrlaufbahn – egal ob haupt- oder ehrenamtlich. Um als Brandsicherheitswache zu arbeiten, muss man deshalb eine abgeschlossenen Grundausbildung bzw. eine Ausbildung zum Truppmann vorweisen können. Will man einen Brandsicherheitswachdienst leiten, ist sogar eine Ausbildung zum Trupp- bzw. Gruppenführer notwendig.

Ohne Praxiserfahrung geht es nicht

Darüber hinaus verlangen die einschlägigen Vorschriften, dass Brandsicherheitswachen aktive Mitglieder einer Feuerwehr sind – nur durch regelmäßiges Training ist gewährleistet, dass sie den vorbeugenden Brandschutz verlässlich durchführen und im Ernstfall professionell eingreifen können. Die verantwortlichen Wachhabenden müssen ferner über mehrere Jahre Erfahrung im Brandsicherheitswachdienst gesammelt haben.

„Selbsthilfekraft im Brandsicherheitswachdienst“: eine Alternative?

Neben der Feuerwehrausbildung gibt es die Möglichkeit, über einen Lehrgang die Zertifizierung „Selbsthilfekraft im Brandsicherheitswachdienst“ zu erhalten. Diese „Selbsthilfekräfte“ erfüllen zwar die formalen Voraussetzungen für einen Einsatz im Brandsicherheitswachdienst; aufgrund mangelnder Praxis sind sie jedoch kein echter Ersatz für erfahrenes feuerwehrtechnisch geschultes Personal. Bei GPDS setzen wir deshalb ausschließlich auf qualifizierte Feuerwehrleute.

Falls Sie Interesse daran haben, als Brandsicherheitswache zu arbeiten, sollten Sie Kontakt mit Ihrer lokalen Freiwilligen Feuerwehr aufnehmen. Hier finden regelmäßig Ausbildungslehrgänge für neue Mitglieder statt!
Über unser eigenes Angebot für Unternehmen informieren wir auf der Seite Brandsicherheitswachdienst.  

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Die Anforderungen an eine Brandsicherheitswache

Brandgefahren erkennen, Gegenmaßnahmen einleiten und Schadensfällen vorbeugen: Die Aufgaben einer Brandsicherheitswache sind vielfältig. Doch in welchen Fällen ist ihr Einsatz eigentlich vorgesehen? Und unter welchen Voraussetzungen können private Dienstleister die Aufgaben der Feuerwehr übernehmen? Wir fassen die wichtigsten Informationen zusammen.

Brandsicherheitswachen: Gesetzliche Vorschriften

Ob Messe oder Sportveranstaltung, Konzert oder Open-Air-Party: Immer, wenn viele Menschen zusammenkommen und eine erhöhte Brandgefahr besteht, verlangt der Gesetzgeber den Einsatz einer Brandsicherheitswache. Details, etwa bezüglich der Versammlungsgröße, regelt das jeweilige Landesrecht. In Berlin etwa ist die Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättV) maßgeblich. Hier heißt es unter anderem in § 41:

Bei jeder Veranstaltung auf Großbühnen sowie Szenenflächen mit mehr als 200 Quadratmetern Grundfläche muss eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr anwesend sein.

Im letzten Satz wird deutlich, dass der Gesetzgeber grundsätzlich davon ausgeht, dass die örtliche Feuerwehr die Brandsicherheitswache stellt. Doch auch der Einsatz von Dienstleistern ist möglich:

Eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr ist nicht erforderlich, wenn die Brandschutzdienststelle dem Betreiber bestätigt, dass er über eine ausreichende Zahl ausgebildeter Kräfte verfügt, die die Aufgaben der Brandsicherheitswache wahrnehmen.

Darüber, wie Groß die „ausreichende Zahl ausgebildeter Kräfte“ jeweils aussieht, entscheidet nach wie vor die örtliche Brandschutzbehörde. Für die tatsächliche Durchführung der Brandsicherheitswache können Veranstalter jedoch Unternehmen beauftragen.

Was beim Einsatz von Privatunternehmen zu beachten ist

Bei der Beauftragung von privaten Dienstleistern ist vor allem dafür Sorge zu tragen, dass das gestellte Personal über die notwendigen Qualifikationen verfügt. Im Klartext bedeutet das:

  • Sogenannte Wachposten müssen – mindestens – aktive Mitglieder einer Gemeinde- oder Werkfeuerwehr sein und eine abgeschlossene Grundausbildung oder eine Ausbildung zum Truppmann vorweisen können.
  • An die verantwortlichen Wachhabenden werden noch höhere Anforderungen gestellt: Hier sind die Ausbildung zum Trupp- oder Gruppenführer sowie eine mehrjährige Erfahrung als Wachposten obligatorisch.

Darüber hinaus muss eine Brandsicherheitswache über die notwendige Ausrüstung (Löschgeräte, Fahrzeuge etc.) verfügen.

Dass der Gesetzgeber derart hohe Qualifikationen fordert, hat seine Berechtigung. Einerseits kann nur so ein verlässlicher vorbeugender Brandschutz und eine fachgerechte Brandbekämpfung sicher gestellt werden. Andererseits gewährleistet der Einsatz geschulter Kräfte eine professionelle Kommunikation mit der örtlichen Feuerwehr.

Bei GPDS vermitteln wir ausschließlich erfahrene Mitglieder verschiedener Feuerwehren. Mit den zuständigen Behörden in Berlin und Brandenburg arbeiten wir seit vielen Jahren zusammen, so dass Veranstaltungen stets reibungslos funktionieren.  

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